Guanabara Bucht ist eine spannende Region

Die Tamoio Indianer haben der 380 Quadratkilometer großen Meeresbucht den Namen Guanabara Bucht gegeben. Dies wusste aber der portugiesische Entdecker Gaspar de Lemos nicht, als er die Meeresbucht am 1. Januar 1502 für eine Fluss-Mündung hielt und der Stadt am Zuckerhut fälschlicherweise den Namen „Rio de Janeiro“ gab, obgleich sie bereits als Guanabara Bucht benannt war. Diese irrtümliche Namensgebung tat dieser faszinierenden Stadt jedoch keinen Abbruch. Die Guanabarabucht befindet sich nördlich des Zuckerhutes und ist an ihrer schmalsten Stelle immer noch 14 km breit. Die Stadt Rio de Janeiro liegt auf der Halbinsel Urca in der Guanabara-Bucht.

Guanabara Bucht bietet viele kleine Inseln

In der Guanabara Bucht liegen bis zu 365 kleine, verstreute Inseln, vor denen die Segler den Sonnenuntergang in der Bucht geniessen. Aber auch Künstler lieben die romantischen Inseln mit Südseeflair, allen voran Paquetá. Paquetá ist ein Stadtviertel auf der gleichnamigen Insel, die autofrei gehalten wird. Die üblichen Fortbewegungsmittel sind das Fahrrad oder die Pferdekutsche. Man kann auch einfach zu Fuß an den Kolonialhäusern und Blumengärten vorbei spazieren. Die hier liegenden Inseln und vor allem deren Bewohner sind unter Insidern übrigens auch für ihre gesunde Ernährung bekannt.

Guanabara Bucht wird immer kleiner

Leider sind Delfine und Tümmler nur noch selten in der Guanabara Bucht zu finden. Mit internationaler Anstrengung wird versucht, die Umweltschäden zu beseitigen, die durch das Einleiten der Abwässer der Millionenmetropole in die Bucht entstanden sind.