Copacabana und Ipanema – Sonne, Strand und Dolce Vita

Südlich und westlich des Zuckerhutes befinden sich die Traum-Strände mit Blick auf den tiefblauen Atlantischen Ozean. Der Praia Vermelha, was auf Deutsch „roter Sand“ bedeutet, ist ein kleiner Strand der von den Touristen noch weitgehend unentdeckt blieb. Der Strand ist nicht rot, wie es dem Namen nach zu erwarten wäre. Aber er ist ein sehr sicherer Strand, da er von dem sich in der Nähe befindlichen Militärstützpunkt überwacht wird. Populärer ist der Strand von Leme mit vielen Hotels, Ferienhäusern, Restaurants und Bars. Doch auch für andere Bereiche sind einige der Stadtteile und Viertel bekannt. So haben sich in den vergangenen Jahren beispielsweise auch eine Menge Ärzte in Brasilien niedergelassen. Vom Zahnarzt, der zum Beispiel günstige Zahnimplantate o. Ä. anbietet, bis hin zum freundlichen Tierarzt von nebenan, finden sich hier eine Menge medizinischer Einrichtungen.

Copacabana und ihre Sandstrände

Jedoch einer der bekanntesten Stadtteile und Strände ist die Copacabana mit ihrem über vier Kilometer langen Sandstrand, in der Form eines Halbmondes. Es ist der Ort mit der höchsten Bevölkerungsdichte in der Region Rio de Janeiro. Copacabana bietet mit seinen siebzig Hotels die Basisstationen für den Sprung ins quirlige Strandleben. Nach Anbruch der Dunkelheit sollte man sich nur mit großer Vorsicht ins Vergnügungsviertel wagen.

Copacabana, Ipanema, Leblon und Barra de Tijuca

Vom Zuckerhut aus nicht sehen kann man die Strände Ipanema, Leblon und Barra da Tijuca (Natoinalpark). Wer hatte nicht in mehreren Sommern das Lied „The Girl from Ipanema“ von Antonío Carlos Jobim im Ohr? An den traumhaft weißen Strand von Ipanema grenzt ein gehobenes Stadtviertel. Läuft man den fast 100 Meter breiten Strand entlang bis zum Meer, so sind die Stadtgeräusche verebbt. Der „wilde“ Strand von Ipanema, wird wegen des oft aufgewühlten Meeres so bezeichnet. Auch liegt auf dem nahen Felsvorsprung ein militärisch genutztes Fort. Der Strand von Ipanema möglicherweise der Copacabana den Rang des berühmtesten Strandes von Rio abgelaufen. Leblon gehört ebenfalls zu den wohlhabenden Stadtvierteln, wenn auch mit geringerem Bekanntheitsgrad. Während des Karnevals, passieren viele Umzüge Leblon. Wer sich für die Einwohner, die sich als „Cariocas“ bezeichnen, interessiert, hat an den Stränden eine gute Möglichkeit, sie zu beobachten. Im Jahr 1974 wird die 14 km lange Autobahnbrücke, die „Rio-Niteroí-Brücke“ eröffnet, die sich über die Bucht von Guanabara spannt und Rio de Janeiro mit Nitroí verbindet. Niteroí ist eine Großstadt mit über einer halben Million Einwohner und liegt am östlichen Ufer der Bucht. Die offizielle Währung von Brasilien ist der Real (BRL) mit den Centavos als Kleingeld. Rio de Janeiro besitzt nach Santos, den zweitgrößten kommerziellen Hafen für Stückgut-Transporte. Im Hafen von Rio de Janeiro ankern auch viele Kreuzfahrschiffe aus aller Welt. In der Nähe der Metropole befindet sich der Hauptflughafen Rio de Janeiro (Galeao), ein wichtiger internationaler Verkehrsflughafen. Im Umkreis befindet sich auch der nationale Flughafen „Aeroporto Santos Dumont“, eine Drehscheibe für Geschäftsleute und Weltenbummler. Rio de Janeiro ist nach Sao Paulo die bedeutendste Handels- und Finanzmetropole. Einer der prosperierendsten Wirtschaftszweige der Region ist der Tourismus. Die Hotellandschaft in der Region Rio de Janeiro ist sehr vielfältig. Die Palette der angebotenen Unterkünfte reicht von einfacher bis zur luxuriösen Ausstattung. Anspruchsvolle Reisende finden eine große Anzahl romantischer Hotels sowie Design- und Luxushotels vor. Im Jahr 1920 eröffnete das Copacabana Palace, wenige Schritte vom Strand entfernt. Aber auch Ferienwohnung und -häuser verschiedener Stile können eine interessante Alternative zur Hotelunterbringung sein.